Erste vorläufige Umsatzzahlen für September und auch die ersten neun Monate von 2025 wurden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht, die auf einer gewichteten 8-Prozent-Stichprobe basieren. Danach lag der Umsatz im „stationären Einzelhandel mit vorwiegend Bekleidung“ nach einem ordentlichen September (+ 0,4 Prozent) aufgelaufen unverändert um 0,3 Prozent über 2024.

Fast alle benachbarten Branchen mussten im September Umsatzverluste verbuchen. So verlor der sehr mittelständisch geprägte „Einzelhandel mit vorwiegend Textilien“, der vor allem Betten-, Haustextil- und Handarbeitsgeschäfte umfasst, 5,0 Prozent und liegt aufgelaufen 12,9 Prozent unter 2024. Für den im letzten Jahr erstmalig zusammen erfassten Schuh- und Lederwarenfachhandel errechnete das Statistische Bundesamt im September einen vorläufigen Umsatzrückgang in Höhe von 1,8 Prozent gegenüber 2024, was aufgelaufen zu einem Minus von 3,6 Prozent führt. Allein der Sportfachhandel (inkl. Fahrräder) gewann im September leicht Umsatz hinzu (+ 0,2 Prozent), liegt aufgelaufen nach neun Monaten allerdings 3,5 Prozent im Minus.

 

WEIHNACHTS-Verbraucherumfrage:

 

19 Prozent der Befragten planen zu Weihnachten Bekleidung und Schuhe zu verschenken. Sportartikel wurden von sechs Prozent genannt. Ganz vorne landeten Geschenkgutscheine mit einer Nennungsquote von 29 Prozent, gefolgt von Spielwaren (28 Prozent), Büchern/Schreibwaren (26 Prozent) sowie Kosmetik/Körperpflege (23 Prozent).